Musterhaus braunschweig rüningen

„Ulen un Apen“ wird ein typisch braunschweigisches Backwerk genannt. Sein Ursprung geht auf Till Eulenspiegel zurück, der aus dem Dorf Kneitlingen, wenige Kilometer östlich von Braunschweig, stammte und in der Stadt viele derbe, aber auch weise Scherze getrieben haben soll. Von seiner Zeit als Bäckergeselle zeugen die aus Teig hergestellten und auf Braunschweigisch „Ulen un Apen“ genannten Eulen und Meerkatzen, die auch heute noch in einigen Bäckereien der Stadt angeboten werden. Braunschweig liegt im Norddeutschen Tiefland auf der Trennlinie zwischen den Lössbörden des Nördlichen Harzvorlands und den im Nordteil der Stadt beginnenden Geestplatten. Im Detail treffen auf dem Gebiet der Kernstadt vier Naturräume aufeinander: das südöstlich gelegene Ostbraunschweigische Hügelland, die sich nach Südwesten erstreckende Braunschweig-Hildesheimer Lössbörde, die nordwestlich liegenden Burgdorf-Peiner Geestplatten und das sich nordöstlich Richtung Wolfsburg ausbreitende Ostbraunschweigische Flachland. [9] Die in Süd-Nord-Richtung verlaufende Oker bildet mit dem Börßum-Braunschweiger Okertal und den zum Teil brüchigen, ehemals sumpfigen Böden eine naturräumliche Grenze. Braunschweig war in der Vergangenheit Standort der braunschweigischen, preußischen Armee, Reichswehr und Wehrmacht sowie der britischen Besatzungstruppen. Im Kalten Krieg war es aufgrund seiner grenznahen Lage und der strategischen Bedeutung der Norddeutschen Tiefebene Schwerpunktstandort des Heeres der Bundeswehr. Nahezu die gesamte Panzergrenadierbrigade bzw. Panzerbrigade 2 war in Braunschweig stationiert. Nachdem das Panzerbataillon 24 zum 31. Dezember 2003 als letzter aktiver Kampftruppenteil aufgelöst wurde, blieben nur noch das Verteidigungsbezirkskommando 23 (VBK 23) und das Kreiswehrersatzamt in der Stadt. Das VBK 23 wurde kurze Zeit später nach Hannover verlegt, das Kreiswehrersatzamt ebenfalls 2014 aufgelöst.

Heute ist die Bundeswehr nur noch durch ein Karriereberatungsbüro in der Stadt vertreten. Glückwunsch an Christian zu diesem wunderschönen Foto vom Braunschweiger Bahnhof ! Ulrich Markurth hat sein Amt am 1. Juli 2014 angetreten. Er löste damit den von 2001 bis 2014 amtierenden Gert Hoffmann (CDU) ab. Gemäß der Volkszählung 2011 waren 39,5 % der Einwohner evangelisch, 14,0 % römisch-katholisch, und 46,4 % gehörten entweder einer anderen Religionsgemeinschaft oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft an oder verblieben ohne Angabe. [185] Laut Statistikstelle der Stadt Braunschweig waren Ende 2019 von den 251.551 Einwohnern 84.594 (33,6 %) evangelisch, 32.602 (13,0 %) römisch-katholisch und 134.355 (53,4 %) gehörten einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an. [186] Der Burgplatz von Braunschweig war Drehort für den Film Hänsel und Gretel: Hexenjäger. Nach dem Beschluss des Hansetages 1494 teilte sich die Hanse statt in drei (Drittel) jetzt in vier (Quartiere) Machtblöcke. Braunschweig entwickelte sich neben Magdeburg zum Vorort des sächsischen Städtebundes und führte somit das sogenannte „Sächsische Quartier“ und damit die Hansestädte zwischen Weser und Elbe an. 1669 gehörte Braunschweig zu den letzten neun in der Hanse verbliebenen Städten.